Pumptrack wurde erfolgreich am 31.5.2025 um 14 Uhr eröffnet.
Nutzungszeiten: Montag bis Samstag 9 bis 20.30 Uhr Sonntag 10 bis 20 Uhr
Das Chlinge Bike Team wünscht viel Spass und fahrt vorsichtig.
Bitte langsam beginnen.
Bitte nutzt nur die auf dem Pumptrack vorgesehenen Strecken zum üben!
Die Nachbarschaft ist Euch dankbar.
Pumptrack Stein am Rhein
Wir haben nun die Möglichkeit Informationen zum geplanten Projekt mitzuteilen. Auf dem Fridau-Areal in Stein am Rhein soll ein Pumptrack gebaut werden.
Lesen sie bitte ebenfalls die Medienmitteilung der Stadt Stein am Rhein:
https://www.steinamrhein.ch/service/informationen.html/18/news/3422
Die Anlage besteht aus einem Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen. Die Geschwindigkeit wird durch Gewichtsverlagerung und aktives Drücken und Ziehen generiert und fördert somit Bewegung, Koordination und Konzentration und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Strassenverkehr. Der Pumptrack macht in jedem Alter Spass und ist für Anfänger sowie Fortgeschrittene geeignet. Pumptracks verursachen aufgrund ihrer Nutzung und Bauweise keine signifikanten Lärmemissionen. Der Zugang zum Areal wird zudem zeitlich eingeschränkt.
04.10.2023
Der Regierungsrat ist auf den Rekurs gegen den Rundkurs nicht eingetreten.
Die Planung für den Bau des Pumptracks kann wieder aufgenommen werden.
Unsere Geschichte
Wie kamen wir zu dieser Idee einen Pumptrack zu bauen. Hierzu gab es einen Bericht von Stefan Böker in den Untersee Nachtrichten vom 3.3.2022.
Stein am Rhein Mark Wunderli ist zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Erst Anfang 2021 gründete er mit einigen Mitstreitern den Chlinge Bike Club. Der Verein sollte Mittel zum Zweck sein, erinnert sich der Präsident: «Uns war klar, wenn wir ein so grosses Projekt wie den Pumptrack stemmen wollen, dann muss eine Organisation im Hintergrund stehen.» Dies unter anderem wegen der Höhe der Kosten von geschätzten 300‘000 Franken. Und um das entsprechende Know-how zur Verfügung zu stellen.
Ahnung vom Sport, die ist beim 46-jährigen IT-Spezialisten definitiv vorhanden. Seit mehr als 20 Jahren fährt Mark Wunderli begeistert Mountainbike, am liebsten in den Bergen, gerne aber auch in der Region. Seine Frau liess sich ebenfalls vom Bike-Fieber anstecken, oft ist das Paar gemeinsam unterwegs. Als aktiver Biker schraubt er zudem gerne selbst an seinen Zweirädern herum. Weil der Platz zuhause mit den Jahren zu eng wurde, mietete sich Wunderli Anfang 2020 eine Garage im Steiner Industriegebiet. Zusammen mit Freunden nutzte er die neue Örtlichkeit als Werkstatt, Treffpunkt und Ausgangspunkt für Touren. Doch dann schlug die Pandemie zu, Ausflüge ins Ausland fielen aus bekannten Gründen für längere Zeit flach. Also suchte die Truppe nach neuen Möglichkeiten zum Biken – und wurde auf Pumptracks in der weiteren Umgebung, in Frauenfeld oder Winterthur, fündig.
«Ich war sofort begeistert», erzählt Wunderli über die ersten Versuche mit einem gemieteten Dirt Bike. «Es macht Spass, fordert einen körperlich, und man sieht schnell Erfolg. Auch in unserem Alter.» Seinen Kollegen ging es ebenso. Schnell wurde ihnen klar, dass ein Pumptrack mehr ist als ein Ersatz. Es ist ein Sportplatz für Jung und Alt, der mit seinen Kurven, Steilwänden und Sprüngen einen ganz neuen Bereich des Bikens eröffnet. Die Frage liess sie nicht mehr los: Wäre es nicht toll, einen solchen Pumptrack in Stein am Rhein zu haben? Dass die Stadt Stein am Rhein das UNICEF-Label «Kinderfreundliche Gemeinde» trägt, dass mit der Jakob-und-Emma-Windler-Stiftung eine wohlhabende Organisation explizit nach Fördermöglichkeiten im Jugendbereich sucht und dass weitere Fördertöpfe bei den Kantonen existieren, spornte die Biker an, es einfach zu wagen.
Heute besteht der Bike Club aus 15 Mitgliedern, vier davon bilden den Vorstand. Ihre Anfragen und Gesuche, die sie sofort nach Vereinsgründung versendeten, trafen auf grosses Wohlwollen. Der Steiner Stadtrat half bei der Standortsuche und sicherte bereits 30‘000 Franken zu. 50‘000 Franken kommen aus dem Schaffhauser Swisslos Sportfonds. 20‘000 Franken treibt der Verein mittels Sponsorenbriefen selbst auf. Unter Vorbehalt der demokratischen Genehmigung des Projekts will die Windler-Stiftung den Restbetrag bis zu einer Höhe von 200‘000 Franken übernehmen. Als Fachleute konnte der Bike Club die Graubündner Firma Velosolutions gewinnen, welche schon zahlreiche Pumptracks in der Schweiz realisierte. «Das Wohlwollen, welches uns entgegengebracht wird, motiviert uns jedenfalls sehr», versichert Mark Wunderli. Der Verein denkt bereits an weitere Projekte – doch darüber soll noch nichts verraten werden.
Der Pumptrack soll aus zwei Rundkursen bestehen, einer mit rund 150 Metern Länge für Fortgeschrittene, sowie ein kleinerer mit etwa 50 Metern für Anfänger. Der grosse Kurs soll sieben Kurven bekommen, davon eine Dreier-Kurve, eine Steilwand aus Holz, und mehrere Sprung-Möglichkeiten. Wer Fortschritte des Pumptracks mitverfolgen will, kann dies auf chlingebike.ch tun. Der nächste Schritt ist die Baueingabe, welche im März erfolgen soll. Der Verein hofft, bereits in den Sommerferien das erste Mal rollen zu dürfen.